Als ob Kunst nicht auch Natur und Natur Kunst wäre

CHRISTIAN MORGENSTERN

FREITAG

Ein überraschend sommerlicher Tag – ein sonniger Abschluss unserer produktiven Woche. Mit einer Führung der Christoph Merian Stiftung über das Dreispitzgelände begann der Tag. Sie erlaubte uns einen Einblick in den Tätigkeiten der Stiftung und Zeigte mit einer Visualisierung die Vergangenheit, Gegenwart und potenzielle Zukunft eines neuen Quartiers in Basel. Interessante architektonische Bauten und Umnutzungen alter Industriegebäude wurden uns auf einem Spaziergang über das Areal gezeigt. Auf dem Aussichtsturm der «Rakete», ein kreativer Raum für junge KünstlerInnen, genossen wir den Blick aus die Stadt und die Merian Gärten. Die letzten Stunden intensiver Projektarbeit verbrachten wir in jenen.

Das Modell des Dreispitzareals mit der Projektion der CMS
Auf dem Campus der Künste
Die Klasse geniesst den Ausblick vom Turm
Timo bei der Dokumentation des Projekts der Gruppe 2
Anna, Julia und Ramona geniessen die Wärme in den Merian Gärten
«Er flog wie ein Boomerang» – Filips Frisbeekünste

DONNERSTAG

Am Donnerstag treffen wir uns um 8:11 Uhr am Bahnhof SBB um gemeinsam den Zug Richtung Zürich zu nehmen. Doch wir sind noch nicht komplett als wir in Basel abfahren. Fünf aus der Klasse steigen in Rheinfelden dazu. Manche beginnen jetzt schon an ihrem Projekt zu arbeiten, andere absolvieren Sudokus, lesen das Horoskop der 20 Minuten oder verfolgen die Kunst des Häkelns.

Nach mehr als einer Stunde Fahrt kommen wir in Zürich an und gehen ins Museum für Gestaltung, die «Collection Highlights». Dort erwartete uns eine Führung und ein Workshop. Allgemein geht es in der Führung um die Intension einer Produktverpackung und dessen Veränderung im letzten Jahrhundert. Im anschliessenden Workshop hat jeder sein eigenes Energydrink (dessen Verpackung) gestaltet.

Das letzte Foto von Herr Preiswerk bevor wir ihn an seine Arbeit verloren. (Bild von Herr Preiswerk)

In bzw. vor der Mittagspause laufen wir vom Museum zum Zürichsee und lassen uns da nieder. Dann mampften wir alle unser leckeres Mittagessen, was danach zu einem Kleinen Frisbee und Fussball Turnier endete, was jedoch in einen kleinen Unfall endete, da Mia und Timo ineinander prallten.  Danach teilten wir uns in unsere Gruppen auf und jede Gruppe ging ihren eigenen Weg. 

Gruppe 1 (Noah, Filip, Alexander, Virya) Zitat: «Mir sind durch`d Stadt gloffe und händ Bilder gmacht.»

Gruppe 2 (Karina, Timo, Aurel, Andrew) sind durch Zürich umhergeirrt und haben Bilder gemacht

Gruppe 3 (Anna, Sabreen, Michael, Julia) verbrachten den Nachmittag an der Bahnhofsstrasse und haben Bilder geschossen. Festgestellt haben sie dabei, dass es dort fast keine Natur gibt. 

Gruppe 4 (Milena, Mia, Jana, Manon) Um ihr Projekt zu verfolgen, sind sie die Strecke vom Museum zum See und zurück gegangen und haben dabei die Augen offengehalten, um die Stadt in der Natur zu sehen. 

Gruppe 5 (Giulina, Sara, Ursina, Ramona, Lia) hat heute den Tag am See verbracht und versucht das Wasser zu zeichnen. Es war schwerer als man dachte.

Nun sitzen wir im Zug und erinnern uns an den ereignisvollen Tag zurück. Jeder ist erschöpft doch gelacht wird trotzdem.

MITTWOCH

Ein spannender Beginn

8:28 Uhr, 20 Schüler des GKGs und die Lehrpersonen Frau Stadler und Herr Preiswerk sitzen im Zug. Das Ziel: Solothurn. 

Die Sitzplätze sind bequem, man könnte sie schon fast perfekt nennen. Der Ausblick: atemberaubend.

Solothurn Abfahrt

10:00 Uhr, nachdem jeder sein Velo gemietet hat, macht sich die Truppe auf den Weg. Natürlich immer mit Helm. #Safetyfirst

Eine ca. 30km lange Velotour von Solothurn nach Biel steht ihnen bevor. 

Regenerationszeit

In Büren an der Aare wird Rast gemacht. Einige sind schnell auf dem Velo gewesen und schon früh da, während andere sich Zeit gelassen haben. 

Durchhalten bis zum Ende

Die letzten 12 km bis nach Biel sind von einigen Zwischenfällen begleitet und bei einigen Velotruppen hat dann nur noch Google Maps geholfen.

Ziel erreicht!

12:30 Uhr, alle sind, wenn auch auf Umwegen, heil in Biel angekommen. 

Mittagspause mit Blick auf den See

Bevor es nun an die Projektarbeiten geht, wird sich erstmal ausgeruht und verpflegt.

Solothurn – Biel

Nachmittag: Arbeiten am Projekt

Am Nachmittag gehen die Gruppen dann ihren Projekten nach, während eine Gruppe sich am See mit Zeichnen beschäftigt, besucht eine andere Gruppe das Omega Museum. Eine weitere Gruppe wagt sogar den Sprung in den Bielersee. 

Auf jeden Fall verbringen alle einen schönen Nachmittag in Biel, bis es dann mit dem Zug wieder zurück nach Basel geht. 

DIENSTAG

Heute waren wir in Luzern im Verkehrshaus. Unsere Highlights waren die Dampflok, die Formel 1 Autos und der Flugsimulator. Am Mittag gingen wir an den See, um dort zu essen. Während dem Essen wurden wir von aggressiven Gänsen attackiert. Nach dem Mittagessen gingen wir zurück zum Verkehrshaus. Wir wollten dann den Flugsimulator ausprobieren, jedoch mussten wir etwa zwei Stunden warten, da es zwei Pannen gab. Daraufhin gingen wir am See entlang zurück zum Bahnhof.  

Gruppe zwei machte am Nachmittag eine Erkundungstour durch die Stadt. Sie haben auch das Doodah besucht, jedoch fanden sie den Eintrittspreis zu hoch. 

Gruppe vier war am See, hat gehäkelt, gebadet und Fotos der Stadt geschossen. 

Gruppe fünf hat den See und die umliegende Natur abgezeichnet, während sie die Aussicht genossen. 

Ausserdem wurden sie auch von den aggressiven Gänsen genervt, während sie malten. 

Gruppe drei ist in Luzern herumgelaufen und hat Fotos geschossen. Als sie fertig waren spazierten sie an den See. Und so hatten wir alle einen schönen Tag in Luzern.

Das Bergpanorama, welches wir während dem Mittagessen bestaunen konnten.
Die aggressiven Gänse vom Vierwaldstättersee.
Hier sieht man die Kapellbrücke.
Das Lieblingsauto der Klasse 😉

MONTAG

Heute begann die Projektwoche zu unserem Thema Kunst und Natur im Klassenzimmer in Basel. Die Vorfreude auf die kommenden Tage war spürbar jedoch hing die Enttäuschung über die abgesagte Auslandskolonie noch in der Luft. Ein jeder und eine jede von uns wäre jetzt liebend gerne am Meer am Atlantik, doch wir machen das Beste aus unserer Situation und geniessen unsere Zeit hier mit ein paar Ausflügen in der Schweiz. 

Heute planen wir unsere Projekte, an denen wir jeden Tag arbeiten werden. 

Herr Preiswerk und Frau Stadler unterstützen uns dabei und helfen bei anfälligen Fragen. 

Wir sind alle fleissig daran, unsere Woche fertig auszuplanen, uns zu organisieren und letzte Details besprechen.

Fleissiges Arbeiten von Filip, Noah, Alexander und Virya.
Ramona, Sara, Giulina, Lia und Ursina sind schwer beschäftigt mit ihrem Projekt.
Konzentriertes Arbeiten von Milena und Jana.
Besprechung mit Herrn Preiswerk.
Besprechung mit Frau Stadler.

Ramona macht Pause.