Grenzkontrolle der Schweiz im 2. Weltkrieg

Im Staatsarchiv Basel-Stadt (seit 1996 öffentlich zugänglich) liegen heute mehr als 570‘000 Personendossiers über Menschen mit ausländischer Nationalität, die bei der Fremdenpolizei Aufenthalt/ Niederlassung ersuchten. Diese Dossiers wurden im Kontrollbüro der Basler Polizei von 1917-1998 angelegt.

Bis zum ersten Weltkrieg bestimmten die Kantone über das Niederlassungsrecht. Dies änderte sich 1917. Mitten im ersten Weltkrieg erliess der Bundesrat die „Verordnung über die Schaffung der Grenzpolizei und die Kontrolle der Ausländer.“ Nach dem Weltkrieg wurde die Abwehr unerwünschter Einwanderung zu einem Leitmotiv in der Schweiz. Nach der Abstimmung vom 25. Oktober 1925 erhielt der Bund eine neue Gesetzeskompetenz, um die Ein- und Ausreise sowie den Aufenthalt von ausländischen Personen zu kontrollieren. Das entsprechende Bundesgesetz trat am 26. März 1931 in Kraft.

Das Ziel dieses Gesetzes war, für die Zulassung von Ausländerinnen und Ausländern in hohem Masse den volkswirtschaftlichen Bedarf und Anpassungsfähigkeit geltend zu machen, was den Einfluss sozialdarwinistischer und antisemitischer Anschauungen begünstigte. Aufgrund dieses Gesetzes wurde bis in die 1980er Jahre die Aufnahme und Niederlassung von Ausländern und Asylsuchenden geregelt.

Die Personendossiers wurden sowohl bei kantonalen als auch bei eidgenössischen Stellen angelegt. Das Dossier wurde zuerst bei der Fremdenpolizei eingereicht. Zu den abgegebenen Unterlagen wurden weitere Dokumente wie Akten der Strafverfolgungsbehörden oder Auszüge aus Krankheitsgeschichten hinzugefügt. Diese Akten wurden dann an den Bund weitergeleitet. Die definitive Entscheidung über den Aufenthalt der Ausländer lag beim Bund.

Der Autor und Publizist Gabriel Heim hat in seinem Buch „Diesseits der Grenze“ einige Schicksalswege mit Hilfe der Akten der Fremdenpolizei rekonstruiert, die zwischen 1925 bis 1955 nach Basel geführt haben.


Die Geschichte von Hedwig Baukloh & der Neptun-Reederei

Die Geschichte von Hedwig Baukloh führt in die Dreissiger- und Vierzigerjahre der Stadt Basel. Auf die Bitte von Jakob Hecht, Direktor der Neptun- Reederei, genehmigte die Fremdenpolizei die Einreise von Hedwig Baukloh, geboren in Preussen, in die Schweiz. Sie sollte ab dem 1. Juni 1931 als Sekretärin im Schifffahrtsunternehmen „Neptun Transport & Schifffahrts AG“ arbeiten.

Als eine aussergewöhnlich geschickte und ehrgeizige Stenotypistin gewann Hedwig Baukloh schnell das Vertrauen des Direktors Jakob Hecht, der sie nun nicht nur in geschäftliche Korrespondenzen, sondern auch in seinen persönlichen Briefverkehr einweihte. 1933 zweifelte die Fremdenpolizei nicht, dass Hedwig Baukloh lange in Basel bleiben und vielleicht auch Bürgerin der Stadt wird.

Die Reederei „Neptun Transport & Schifffahrts AG“, in welchem Hedwig Baukloh arbeitete, war ein Tochterunternehmen der 1908 in Mannheim gegründeten „Rhenania Speditionsgesellschaft“. Das jüdische Unternehmen, geführt von den Brüdern Jakob und Hermann Hecht, begibt sich auf einen rasanten Expansionskurs und modernisiert in nur wenigen Jahren die gesamte Rheinschifffahrt, von Holland bis in die Schweiz. 1920 gründete Jakob Hecht die Neptun-Reederei in Basel, die sich bald zur grössten Binnenschifffahrts-Gesellschaft in der Schweiz entwickelte. Um die Firma vor Ort zu leiten, zog Jakob mit seiner Familie nach Basel um und wurde schon 1933 eingebürgert.

Dem steilen Aufstieg der Rhenania und der Neptun bereitete das Jahr 1933 ein jähes Ende. Kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wollten die deutschen Ministerien jüdische Unternehmen aus dem Wettbewerb drängen. Am 24. Januar 1934 mussten die Brüder Hecht ihre Aktienmehrheit abgeben und drei Jahre später ihren Verwaltungssitz räumen.

Während der Reichspogromnacht am 9.- 10. November 1938 wurde Hermann Hecht von der Gestapo verhaftet. Nur nach Zahlung einer Kaution von 5000 Franken und unzähligen Bittschriften vom Präsidenten der Neptun-Reederei Felix Iselin ermöglichte der Bund die Einreise von Hermann Hecht und seiner Frau. Nach langem Zögern der Fremdenpolizei konnten sich auch weitere Familienmitglieder in die Schweiz retten. Jakob Hecht musste deshalb jahrelang für insgesamt zehn Familien engerer Verwandtschaft aufkommen.

Anfang Mai 1940 wurde der Sitz der Neptun-Reederei vor Angst eines deutschen Angriffes auf die Schweiz von Basel nach Lausanne verlegt. Die Geschäftsunterlagen sollten nicht in die Hände der Nationalsozialisten fallen. Noch im selben Jahr erklären die Deutschen das jüdische Unternehmen als politisch unzuverlässig, so dass die Schiffe der Neptun-Reederei, die sich nicht auf Schweizer Boden befinden, auf einen Schlag erpressbar geworden sind. Deshalb entschloss sich Jakob Hecht für einen Verkauf von 23,3 % der Aktien an den Präsidenten des Schifffahrts-unternehmens Felix Iselin, sicherte sich aber vertraglich den Rückverkauf seiner Aktien innerhalb von fünf Jahren. Daraufhin verliess Jakob Hecht Basel in Richtung New York. Kaum hatte der ehemalige Direktor der Neptun-Reederei die Schweiz verlassen, wurden alle jüdischen Mitarbeiter entlassen. Nun erhielt das „judenfreie“ Unternehmen neue Aufträge innerhalb des ganzen Rheingebietes.

Während die Firma „arisiert“ wurde, beantragte Hedwig Baukloh im Juni 1940 erstmals ihre Niederlassung in Basel. Doch inzwischen war die Sekretärin aufgrund ihrer engen Verbindungen zu Führungsleuten der NSDAP unliebsam aufgefallen. In den Kriegszeiten las sie die „Deutschen Illustrierten“ und feiert täglich „ihre“ Siege. Mit anderen Landsleuten besuchte sie Grossveranstaltungen zur Heldengedenkfeier, zu den Jahrestagen der Machtergreifung oder zu „Führers Geburtstag“. Sie war auch Mitglied der DFW. Das Deutsche Frauenwerk organisierte Heimabende sowie Liebesgabe-Aktionen für die Frontsoldaten. Hedwig Baukloh war den Behörden selbst nach dreizehnjährigem Aufenthalt in Basel eine nur auf Zusehen hin geduldete Person, deren Anwesenheit nicht „erfreulich“ war.

Auch Felix Iselin hatte nicht nur Freude mit der Neptun. Zwar stimmten Gewinn und Dividende, doch im Mai 1942 setzten ihn die USA auf ihre schwarze Liste der mit dem Feind kooperierenden Unternehmen. Für Jakob Hecht in New York war das eine bittere Pille. Er durfte nun nicht mehr mit „seiner“ Firma korrespondieren, denn sie wurde von den Alliierten boykottiert. Als aber ab 1943 die Wehrmacht an allen Fronten auf dem Rückzug war, schöpfte Jakob Hecht Mut und leitete den Rückkauf seiner Iselin-Aktien.

Zwei Jahre später, wenige Stunden nach der bedingungslosen deutschen Kapitulation, begann Basel mit der Entfernung der „unliebsamen Deutschen“ aus ihrer Mitte. Das Thema Säuberung war mehr als nur Tagesgespräch. „Hinaus mit den Nazis“, lautete die Parole.  Bereits im Juni wurden die ersten „Unliebsamen“ über die Grenze spediert. Am 27. Juni stand Hedwig Baukloh auf der Liste „Ausweisung Deutscher Reichsangehörigen in kantonaler Kompetenz“. Doch sie legte beim Basler Regierungsrat Rekurs gegen ihre Ausweisung ein. Bei der Einvernahme, zu der Hedwig Baukloh von der Politischen Polizei Basel eingeladen wurde, behauptete sie, nie eine Nazistin gewesen sein, doch die Polizeidetektive sahen in ihren Aussagen keinen wesentlichen Beitrag zur Wahrheitsfindung.

Unterdessen kehrte Jakob Hecht am 18. Juli in sein Büro zurück. Gleich in der ersten Woche „entnazifizierte“ er die Direktionsetage, denn die Reederei musste aus den schwarzen Listen verschwinden. Auch Hedwig Baukloh wurde Anfang August fristlos entlassen. Eine weitere Belastung war der schwarz-gelistete Felix Iselin. Um diesen Schatten loszuwerden, kaufte Jakob Hecht die restlichen noch im Besitz von Iselin verbliebenen Neptun-Aktien und regelte mit ihm den sofortigen Rücktritt.

Während die Neptun-Reederei wieder aufblühte, schien der Untergang von Hedwig Baukloh zum Greifen nahe. Jedoch konnte sich die ehemalige Mitarbeiterin der Reederei noch bis 1949 in der Schweiz halten. Erst am 5. Januar 1949, nach vielen Verhandlungen, beschloss Hedwig Baukloh ihre Duldungsstarre in der Schweiz aufzugeben und reiste ab.


Ausstellung Grenzfälle

Das Regime der Nationalsozialismus breitete weit über Europa Angst und Terror aus. Auch die neutrale Schweiz konnte dem 2. Weltkrieg nicht aus dem Weg gehen. Der Druck auf die Schweiz und vor allem die Grenzstädte wie Basel wurde von Tag zu Tag grösser. Wie bleibt man neutral? Was wenn die Schweiz angegriffen wird? Diese Fragen waren nicht leicht zu beantworten. Und doch konnte die Schweiz trotz der zentralen Lage in Europa diese schwierigen Zeiten bewältigen und blieb vom Kampf verschont. Welche Mittel die Schweizer gebraucht haben, um Frieden mit anderen Ländern zu bewahren, wird im Historischen Museum Basel in der Ausstellung „Grenzfälle Basel 1933-1945“ ausführlich beschrieben und gezeigt.

Wichtige Entscheidungen mussten zum Beispiel die Schweizer Firmen wie Roche, Ciba oder Geigy. Deutschland war einer der wichtigsten Handelspartner der Schweiz. Einige Unternehmen besassen dort oder im den 2. Weltkrieg besetzten Gebieten Tochtergesellschaften und Fabriken. Um ihre Geschäfte nicht zu gefährden, entschieden einige Firmen, sich den Vorgaben der Nationalsozialisten anzupassen. Schon 1933 begannen manche Betriebe jüdische Mitarbeiter im Ausland zu entlassen oder teilten ihr Unternehmen in jüdisch und nicht jüdisch, wie es Roche gemacht hat. Auf den Handel mit den Nationalsozialisten konnten die Firmen nicht verzichten, denn zur Herstellung ihrer Güter waren sie auf deutsche Rohstofflieferungen angewiesen. Umgekehrt kam der Farbstoff für die Färbung der Hakenkreuzfahnen und Parteiuniformen aus Basel. Da die Schweizer Unternehmen aber doch neutral sein sollten, beliefern sie beide Kriegsparteien. Geigy etwa verkaufte das Schädlingsbekämpfungsmittel DDT sowohl an die Wehrmacht als auch an die US-Armee.

Um wirklich neutral zu bleiben, versucht die Schweizer Regierung den Extremismus in den Parteien einzudämmen, denn während der NS-Zeiten entwickelten sich auch in der Schweiz grosse Feindseligkeiten zwischen zwei Ideologien: dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus. Es kam mehrfach zu gewaltigen Auseinandersetzungen. Die Nationalsozialisten – sie bezeichneten sich als „die Frontisten“ oder „Schweizer Nationalsozialisten“- organisierten Grossveranstaltungen zu Ehren „ihres“ Führers und Heldengedenkfeiern oder begingen antisemitischen Vandalismus. Wegen ihrer Rechtsextremität wurden sie 1933 und 1934 an der Basler Fasnacht von einigen Cliquen verspottet und schliesslich 1938 gesetzlich verboten. Dem Verbot der nationalsozialistischen Organisation folgte 1940 auch der des Kommunismus. So blieben in der Schweiz nur die weniger radikalen Sozialdemokraten erlaubt. Durch diese Untersagungen von extremen Parteien wollte die Schweiz so neutral wie möglich erscheinen.

Sofort nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 ordnete der Bundesrat umgehend die allgemeine Mobilmachung an. Über 400‘000 Soldaten traten am nächsten Tag den „Aktivdienst“ an. Nach dem Angriff auf Frankreich im Mai 1940 verliessen mehr als 25‘000 Menschen Basel in Richtung der Alpen. „Freiwillige Evakuierung“ nannte das der Bundesrat. Der Krieg in den umliegenden Ländern wirkte sich auf den Alltag der Bevölkerung aus. Prägende Ereignisse waren die Rationierung, der Militärdienst und Momente der Angst. Der Bund und die Kantone trafen seit 1938 Massnahmen, um eine Versorgungskrise zu verhindern. Der Plan war, so viel anzupflanzen wie möglich, und setzte auf die Ertragssteigerung der Landwirtschaft. Ab Oktober 1939 wurden Lebensmittelkarten, die die Menge der Nahrungsmittel rationierten, eingeführt. Auch der Kauf von Brennstoffen, Textilien und Seife wurde durch die Coupons eingeschränkt. So erhielt die Schweiz trotz Fälschungen, Betrug und Schwarzmarkt ihre Wirtschaft während der Krieges aufrecht.

Diese Informationen zeigen das Dilemma in den Entscheidungen der Schweizer Politik im 2. Weltkrieg. Trotz einiger Fehlentschlüsse und der Zusammenarbeit der Firmen mit den Nationalsozialisten beharrte die Schweiz stets darauf, neutral zu bleiben. Die Versuche in der Schweiz den Frieden zu bewahren waren nicht immer redlich, aber nicht vergeblich, und so entwickelte sich die Schweiz, wie wir sie heute kennen.

Die jüdischen Gemeinde in Basel

Für die jüdische Gemeinde in Basel waren die Jahre auf verschiedenen Ebenen schwierig: Einerseits musste sie sich mit dem auch in Basel mancherorts aufflackernden Antisemitismus auseinandersetzen. Dagegen wehrte sie sich mittels Anzeigen bei der Ortspolizei, die die Übeltäter auch nach dem Gesetz bestrafte, das ja seit der Emanzipation von 1874 auch die jüdische Bevölkerung schützte. (Damals, bis nach Kriegsende, gab es noch keine besondere Behandlung für rassistisch oder antisemitisch motivierte Vergehen, es wurde also nur für die Tat selbst bestraft, also zum Beispiel für Sachbeschädigung, wenn antisemitische Hakenkreuze oder Ähnliches hinheschmiert wurden).
Auch fürchtete sich die Gemeinde besonders vor der stets drohenden Invasion seitens der Deutschen, welche besonders für Juden eine verheerende Auswirkung mit sich ziehen würde, die man sich kaum vorzustellen vermag.
Andererseits war da auch die Sorge für die GlaubensgenossInnen auf dem ganzen Kontinent, welche unter der Nazi-Herrschaft das Schlimmste erlitten. Insbesondere kümmerte sich die Gemeinde nach Kräften für jegliche jüdische Flüchtlinge, die es geschafft hatten, die Grenze zur Schweiz zu überqueren. Die Gemeinde hatte die Aufgabe für diese Menschen die fehlende finanzielle Unterstützung des Staates zu ersetzen, und dies bei der kleinen Mitgliederschaft der Gemeinde und den auch finanziell wie allgemein nicht einfachen Kriegszeiten.


Flüchtlinge


Die Schweiz verstand sich als Transitland. Flüchtlingen wurde die Niederlassung in der Schweiz in den meisten Fällen verweigert, sie sollten höchstens durchreisen.


Insgesamt fanden 300 000 Flüchtlinge in der Schweiz einen Zufluchtsort. Darunter waren ca. 60 000 „Zivilpersonen“ von denen etwa die Hälfte jüdisch war. Im Vergleich zu der von Nazi-Deutschland ausgehenden Gefahr eine ziemlich kleine Zahl. Nach Verhandlungen mit Deutschland wurden die J-Stempel in den Pässen eingeführt, was die Unterscheidung vereinfachte. 1942 erliess die Regierung ein Kreisschreiben: „Nicht zurückzuweisen sind … politische Flüchtlinge, d.h. Ausländer, die sich bei der ersten Befragung von sich aus als solche ausgeben und es glaubhaft machen können. Flüchtlinge nur aus Rassengründen, z.B. Juden, gelten nicht als politische Flüchtlinge“ – und das, obwohl die Gefahr für Juden genauso gross, wenn nicht noch grösser als für andere Verfolgte – z.B. Sozialisten und Kommunisten, war.
Mit der zunehmenden Gefahr und Grausamkeit in Nazi-Deutschland kamen auch mehr Flüchtlinge über die Grenze nach Basel, sodass der Kanton einschritt und eine Unterkunft zur Verfügung stellte: Das Sommercasino.
Alle Flüchtlinge konnten in der Schweiz nicht arbeiten, waren die meisten doch völlig mittellos über die Grenze gekommen. Sie wurden oft in Arbeitslager gebracht, wo sie beispielsweise Strassen zu bauen hatten. Sie wurden ständig zur Weiterreise gedrängt: Man fürchtete sich vor der „Überfremdung“.

Geistige Landesverteidigung

Derweil war man hierzulande um die sogenannte „Geistige Landesverteidigung“ bemüht. Damit versuchte man die Bevölkerung zu einigen, da in Notsituationen alle Bevölkerungsteile mit dem Staat koorperieren sollten. Da in der Schweiz der gemeinsame Nenner der Sprache wegfällt, wurden andere Verbindungen gesucht – oder erfunden. So entschied man sich für Werte wie Freiheit und Patriotismus, welche im Zentrum stehen sollten. Ebenso verbreitete man den „wissenschaftlichen“ Beleg für eine eigene alpine Identität. auch in der Kunst – exklusiv inländisch.
Diese Zeit brachte auch den heute noch populären und beliebten Globi hervor, welcher der schweizerischen Jugend die Ziele der „geistigen Landesverteidigung“ näherbringt. So ist er beispielsweise im Militär anzutreffen, und ist stets gehorsam.
Derweil wurde in der Schule viel Wert auf Geschichten und Legenden der schweizerischen Eidgenossenschaft gelegt. Kinder der damaligen Zeit beschwerten sich wohl mehr als einmal über die langen und zahlreichen Aufsätze, welche sie zu diesen Themen verfassen mussten. Auch der Nationalfeiertag am 1. August wurde wirksam gefeiert.