Unser Projekt war es, die Natur zu zeichnen. Wir wollten zeigen, wie komplex die Dinge, die wir jeden Tag sehen, tatsächlich sind. Wir sind so gewohnt an die Natur, dass wir ihre Schönheit oft gar nicht wahrnehmen. Mit diesem Projekt bekommen wir hoffentlich ein Auge für die kleinen alltäglichen schönen Dinge. Nebenbei dachten wir es wäre interessant zu sehen, wie sich unsere Zeichnungsstile im Verlauf der Woche verändern bzw. Verbessern würden. 

Wir zeichneten vor Allem mit Bleistift, versuchten es aber am letzten Tag auch noch mit Wachsmalstiften und teilweise Fineliner. 

Am Montag gaben wir unserer Projektidee den letzten Schliff und holten uns die benötigten Materialien. Wir brauchen nicht viel, also konnten wir danach verfrüht nach Hause.

Am Dienstag waren wir in Luzern, wo wir einerseits den See, andererseits auch die Gänse zeichneten, die am See auf Nahrungssuche waren. Wir bemerkten dabei, wie schwierig Wasser zu zeichnen war und beschlossen, an einem der nächsten Tage das Wasser näher zu betrachten.

Am Mittwoch waren wir in Biel. Wir setzten uns an den See und skizzierten einen auf dem Wasser sitzenden Schwan, den wir von einer Brücke aus fotografiert hatten. Uns fiel auf, wie anstrengend es war, alle Dinge im passenden Grössenverhältnis zueinander darzustellen.

Am Donnerstag kamen wir endlich dazu, Wasser abzuzeichnen. Es überrascht einen wirklich, wie schwer das eigentlich ist.  Wir taten unser Bestes, aber keine unserer Skizzen sah wirklich wie Wasser aus. Am letzten Tag der Woche gingen wir in die Merian Gärten. Wir waren begeistert von all den blühenden, bunten Blumen und beschlossen daher, eine davon mit Wachsmalstiften zu malen. Es war spannend zu sehen, wie verschieden das gleiche Objekt von unterschiedlichen Menschen gezeichnet aussehen kann.

Die Originalbilder

Die Zeichnungen